Donnerstag, 24. Juni 2010

WeTV - Jugendliche für Toleranz

Eine Fernsehsendung von Jugendlichen für kulturelle Vielfalt, Respekt und Miteinander 

Gemeinsam mit der Jugendmedieninitiative WATCH us production präsentiert Nijinski Arts Internacional e.V. das Medienprojekt WeTV. In zwei Talkshows von je 43 min. sprechen Jugendliche Themen an, von denen sie denken, dass sie zu wenig beachtet werden, z.B. die Zuwanderung nach Deutschland.




Gründerinnen von WATCH us production sind Felicia Ete Aghaye, Anna Melina Pisani und Borislav Salatino. Sheila Marretta, Josephine Oti Aghaye, Theo Gardon und Kilian Bongartz haben bei der Verwirklichung des Projektes WeTV – Jugendliche für Toleranz mitgewirkt. Das Projekt wurde von Katharina La Henges (NAI e.V.) geleitet.


Sendetermine:

Sendung 1: Montag, 28. Juni 2010

Wiederholungen: 30.06 2010, 19:15 und 13.022010, 19.30

Sendung 2: Montag, 5. Juli 2010

Wiederholungen: 07.07.2010, 19:15 und 20.07, 19:30

Wo:ALEX Offener Kanal Berlin (SK8 im Berliner Kabelnetz) sowie www.alex-berlin.de/TV




Stellungnahme der Jugendlichen zu WeTV

In der Welt gibt es so viele Kriege. Menschen unterschiedlicher Kulturen, unterschiedlicher Religionen kämpfen gegen einander. Auch in Deutschland gibt es Vorurteile gegenüber „Fremden“ und immer wieder kommt es zu Anschlägen auf Menschen, die anders aussehen. Das finden wir sehr schade und engagieren uns deswegen mit der Sendung WeTV gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland.

Wir sind der Meinung, dass Vorurteile auch entstehen, weil man zu wenig übereinander weiß. Um Informationen zu ermöglichen haben wir Geschichten von Menschen aus unterschiedlichen Kontinenten, die in Berlin leben, in kurzen Videoporträts zusammengetragen, die wir in WeTV zeigen. In diesen Beiträgen sprechen Menschen darüber, warum sie ihre Heimat verlassen und wie sie die Integration in Deutschland erleben.

Durch Gespräche mit unseren Talkshowgästen ermöglichen wir Einsicht in die antirassistische Arbeit in Berlin. Wir freuen uns sehr, dass so viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Organisationen unsere Einladungen zur Talkshow angenommen haben und hoffen im Verlauf der Sendung viele Informationen darüber präsentieren zu können, was für die Entwicklung einer weltoffenen und toleranten Gesellschaft alles getan werden muss.



Die Gäste der 1. WeTV - Sendung sind:

  • Mohammed Jouni von „Jugendliche ohne Grenzen“
  • Hassan, Protagonist des Dokumentarfilms „Neukölln Unlimited“, der auf der 60. Berlinale (2010) mit dem Gläsernen Bären ausgezeichnet wurde
  • Alexander Freier, Referent von „Schule ohne Rassismus“
  • Yvonne Hylla von „Aric e.V.“ (Antirassistisches Interkulturelles Informationszentrum

Die Videoporträts zeigen:

  • Abbas Assaf, (Eltern aus Libanon)
  • Machnaz Siavashi, Iran
  • Sonia Cypriano, Brasilien

Moderation: Borislav Salatino und Anna Melina Pisani

Kamera: Kilian Bongartz, Theo Gardon, Felicia Ete Aghaye

Bildschnitt: Thomas Gerth

Ton: Sheila Marretta

Musikauswahl: Ras Adauto

Redaktion: Mischka Franke

Die Gäste der 2. WeTV - Sendung sind:

  • Ronald Huster von „Gesicht zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“
  • Müslüm Bostanci, Mitarbeiter der Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie e.V. (RAA)
  • Kania vom Jugendtreff in der Martha Kirchengemeinde

Die Videoporträts zeigen:

  • Aruna aus Nigeria
  • Camilla Luengo, Chile
  • Johnny Strange von Culcha Candela, Eltern aus Uganda und Bayern

Moderation: Felicia Ete Aghaye und Sheila Marretta

Kamera: Kilian Bongartz, Theo Gardon, Borislav Salatino

Bildschnitt: Thomas Gerth

Ton: Anna Melina Pisani

Redaktion: Mischka Franke

Musikauswahl: Ras Adauto



WeTV ist eine Produktion in Zusammenarbeit mit ALEX Offener Kanal Berlin

gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“.

Montag, 5. Januar 2009

„Fernsehen selbst gemacht!“



Am 07.01.09 um 18:35 Uhr geht „Anna und Feli live“ im OKB auf Sendung. Die Talkshow ist das Ergebnis eines Fernsehworkshops mit Jugendlichen, den Nijisnki Arts Mitarbeiterin Katharina La Henges im Oktober 2008 gemeinsam mit dem Medienpädagogen Rainer Untch beim Offenen Kanal Berlin realisierte. Die jungen FernsehmacherInnen Anna M. Pisani (10), Felicia Aghaye (12) und Borislav Salatino (14) wählten „Berufsorientierung in Medienberufen“ zum Thema und machten durch ihre Mitwirkung bei der Konzeption, Moderation und Kameraführung gleich eigene Praxiserfahrungen in der Branche. „Als wir heute früh hier ankamen, dachten wir noch, dass wir das niemals schaffen würden. Und dann hat alles so super geklappt.“ (Borislav). „Das war wahnsinnig spannend und hat uns riesigen Spaß gemacht.“ (Anna und Feli). Drei Studiokameras, Ton und Bildregie sowie vier Studiogäste erfordern Produktion. Glücklicherweise wurde der Workshop von Praktikanten des OKBs und Bits21 unterstützt. OKB-Redakteur Mischka Franke übernahm die fachkundige Betreuung seitens des Senders. Das Projekt wurde im Rahmen von steps- into- future durch Bits21 / Medienkompetenzzentrums Friedrichshain-Kreuzberg ermöglicht.

Weitere Sendetermine sind: 10.01.09 um 18:10 und 05.02.09 um 18:20

Dienstag, 16. Dezember 2008

Jugendliche aus dem Wrangelkiez gewannen mit Filmprojekt beim Jugendforum einen Preis



Der Verein Yekmal e.V. hat mit der Filmwerkstatt für Jugendliche zur Geschichte der kurdischen und türkischen Migranten in Kreuzberg einen Preis gewonnen. Am 6. Dezember wurde es auf dem 8. Jugendforum im Berliner Abgeordnetenhaus als interessantestes Zeitensprünge-Projekt mit einem auf 500 € dotierten Preis ausgezeichnet.

In der Filmwerkstatt haben sich die Jugendlichen sowohl mit ihrer eigenen Migrationsgeschichte befasst als auch ihre Dimensionen bis in die Gegenwart verfolgt. Sie besuchten und filmten (berufstätige) Nachbarn, Selbsthilfeorganisationen, eine Moschee und ein Heimatmuseum, um Spuren und Antworten zu finden. Im Mittelpunkt stehen dabei Orte, die den Jugendlichen etwas bedeuten.

Frau Klebba, die Vorsitzende der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin: „Die Migration in Kreuzberg nachspüren und die eigene Herkunft zu entdecken, machten sich die Jugendliche aus dem Wrangelkiez zur Aufgabe. Ein gelungenes Projekt mit der Perspektive auch auf die eigene Herkunftsgeschichte.“ Die Jury betonte als Grund ihrer Wahl weiter, dass das Projekt in überzeugender Weise die Kriterien des Jugendgeschichtsprogramms „Zeitensprünge“ der Stiftung Demokratische Jugend und des Programms respectABEL der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung erfüllt hat.

Der Erfolg des Projektes wird Anfang des nächsten Jahres mit einer Filmvorführung im Nachbarschaftshaus gefeiert.

Konzeption und Leitung des Projektes: Katharina La Henges (Filmemacherin und Medienpädagogin von Nijinski Arts)

Kontakt: Nijinski.Arts@gmx.de

Samstag, 22. November 2008

Wir sind Kreuzberg


NAI unterstützte dieses Jahr ein medienpädagogisches Projekt mit Jugendlichen aus dem Bezirk Kreuzberg durch Bereitstellung eines mobilen Schnittplatzes. Die Filmwerkstatt Wir sind Kreuzberg wurde von unserer Mitarbeiterin Katharina La Henges im Rahmen des Jugendgeschichtsprogramms Zeitensprünge der Stiftung Demokratische Jugend und des Berliner Landesprogramms respectABEL realisiert. Das Projekt beschäftigte sich mit der türkischen und kurdischen Geschichte des Stadtviertels. Als Ergebnis hat die Jungengruppe des Yekmal e.V. – Verein der Eltern aus Kurdistan eine filmische Dokumentation hergestellt, die Informationen über Menschen zugänglich macht, die zur Zuwanderungsgeschichte Kreuzbergs gehören. Die Interviews werden mit Bildern aus dem Bezirk verbunden, die den Jugendlichen besonders gefallen. Sechs Interviewpartner geben Auskunft darüber woher sie kamen, warum sie hierher kamen, was sie hier tun und was ihnen an Kreuzberg gefällt? Für das Projekt wurde eine Videokamera des BITS21 / Medienkompetenzzentrum Friedrichshain-Kreuzberg verwendet. Einige Bilder entstammen auch dem Photoapparat, mit der das Programm Zeitensprünge die Jugendprojekte ausstattet.

Die Interviewpartner waren:

EMOKA, Jugendlicher aus dem Wrangelkiez

SIRRI INCI, ein Cafébetreiber aus der Wrangelstraße,

RIDWAN OTHMAN und SCHENGÜL ÖZDEMIR, zwei Vertreter des Yekmal e.V. – Verein der Eltern aus Kurdistan

SERAP KÜGÜK, Sprachlehrerin im Nachbarschaftshaus Centrum / Wrangelkiez

ZEHRA YILDIZ , lebt in der Oranienstrasse und arbeitet im Kreuzbergmuseum

IBRAHIM OKUDUCI, Geschäftsführer des Kurdischen Zentrums / Kottbusser Tor

Das Projekt wurde von der Jungengruppe des Yekmal e.V. realisiert. Die Macher sind Seyit, Emre, Ramazan und Emoka. Sie sind zwischen 13 und 16 Jahren alt. Der Verein der Eltern aus Kurdistan Yekmal e.V. sitzt im Nachbarschaftshaus Centrum Cuvrystraße 13/14 in 10997 Berlin.


Video: "Wir sind Kreuzberg"





Fotos-Show: Yekmal Jungengruppe