Sonntag, 26. Juli 2015

Wir zeigen das Ergebnis des WETV FM NET - Produktionsworkshops im Alex Berlin Studio am 11. Juni 2015: Loneliness of Refugees in Germany - Einsamkeit von Flüchtlingen in Deutschland




Sind Geflüchtete einsam in Deutschland? Wie können sie Einsamkeit überwinden? Welche Unterschiede bestehen im Vergleich zu ihrem Herkunftsland? Wie sehen Deutsche die Einsamkeit?

Loneliness of Refugees in Germany? How to get out of it? What are the diferences to where I come from? How do germans deal with it?


 Über solche Fragen dikutierten bei WETV / These questions are discused by:

Danilo Feigal, Dozent in der Erwachsenenqualifizierung, LarsSteiger, Poet und Lehrer, Maurine Lagersein, Zahnmedizinische Fachangestellte, Birgit Gennrich, Pädagogin und Erich Benesch. Moderation: Jocinta Mboya


Samstag, 11. Juli 2015

Wir zeigen das Ergebnis des WETV FM NET - Produktionsworkshops im Alex Berlin Studio am 21-Mai.2015.

Wir zeigen das Ergebnis des WETV FM NET - Produktionsworkshops im Alex Berlin Studio am 21-Mai.2015.


"Und dann haben sie uns nach Eisenhüttenstadt gebracht." Ein Interview von Birgit Gennrich (Mediatem/Projekthaus Potsdam) mit Thomas Mboya Ochieng (Ansprechpartner für Flüchtlinge in Brandenburg/Projekthaus Potsdam) über praktische Erfahrungen mit der Asylpolitik Deutschlands.
Gefolgt von einem Gespräch zwischen Elisabeth Dipanda (Asylbewerberin in Teltow) und Muhammed Lamin (RefugeeExilMedia-TV/Oplatz-Berlin) über "lost things", Identität und was man in Afrika über den Westen denkt.



Two interviews produced at WETV FM NET-Productionworkshop 21 of may about experiences made during asylumseeking in Germany by Thomas Mboy Ochieng and fascination of fotography and lost identity by Muhammed Lamin. Moderation: Birgit Gennrich and Elisabeth Dipanda.

Wann: Saturday/Samstag: 11.07.2015 -
14:30 h at www.Alex-Berlin/TV

oder SK 8 kabel Deutschland

From next week on (tuesday) watch it at Alex Berlin youTube (WETV - Jugendliche für Toleranz) and at
www.wetv.info (chapter: WETV FM NET/TV)


Mittwoch, 24. Juni 2015

Thema Willkommenskultur in Brandenburg und Berlin

Wie werden Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen?

Ergebnis des Produktionsworkshops von Youth Community Media BB - WETV FM NET, durchgeführt am 21.05.2015 bei Alex-Berlin/TV
Veröffentlicht am 07.05.2015

Kriege, Katastrophen, Armut. Täglich nimmt die Zahl international flüchtender Menschen zu. Auch Deutschland nimmt Flüchtende auf. Aber wie steht es um unsere Willkommenskultur? Unter diesem Hauptthema haben sich Jugendliche aus einer Willkommensklasse der DaVinci -Gesamtschule in Potsdam, Flüchtlinge und Multiplikator/-innen aus Brandenburg und Berlin gemeinsam an einem Workshop zur Vermittlung des produktionstechnischen Ablaufs einer Fernsehproduktion beteiligt.

Kriege, Katastrophen, Armut. Täglich nimmt die Zahl international flüchtender Menschen zu. Auch Deutschland nimmt Flüchtende auf. Aber wie steht es um unsere Willkommenskultur? Unter diesem Hauptthema haben sich Jugendliche aus einer Willkommensklasse der DaVinci -Gesamtschule in Potsdam, Flüchtlinge und Multiplikator/-innen aus Brandenburg und Berlin gemeinsam an einem Workshop zur Vermittlung des produktionstechnischen Ablaufs einer Fernsehproduktion beteiligt.



Als Gäste der Talksituationen haben mitgewirkt: Isabelle Vandré (die Linke Brandenburg), Erich Benesch (Mobi-Klick/WEFM/Freies Radio Potsdam) Thomas Mboya Ochieng (Ansprechpartner für Flüchtlinge in Brandenburg/WENET) Koko Affo Tenin (Bildung für Balanka), Katharina La Henges (Nijinski Arts Inernacional e.v./WETV) Birgit Gennrich (Projekthaus Potsdam). Moderiert haben: Omid Karimi, Sabroop Singh, Thomas Mboya Ochieng, Sophie Langner









Mittwoch, 18. März 2015

WETV FM NET

WETV FM NET - Youth Communitymedia Brandenburg-Berlin" präsentiert: Talkshow über Deutschlands Kolonialismus bei Alex-Berlin/TV und auf youtube



Deutschlands lange Kolonialgeschichte wird von vielen Deutschen ignoriert. Schon der Brandenburger Kurfürst Friedrich Wilhelm war in Westafrika als Sklavenhändler im Dreieckshandels unterwegs. Kanzler Bismarck dirigierte die folgenreiche Aufteilung Afrikas (26.2.1885) auf der Berliner Kongo-Konferenz. Preussisch-Deutsche Kolonialgeneräle wurden zu Kriegsverbrechern, dienten als Ab-Schlacht-Experten im 1. Weltkrieg, wurden zu NS-Propagandahelden für Hitler's Eroberung von „Lebensraum“ im Osten. Die Folgen sind uns bekannt, weil jene Politik der verbrannten Erde direkt bis nach Berlin zurück kam. Doch die koloniale Amnesie beim Exportweltmeister bleibt eine der Wurzeln von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in der aktuellen Debatte um Flucht und Zuwanderung. Wie kann das Verdrängte aufgearbeitet werden? Damit beschäftigt sich die „Kolonialismus“ Jugendsendung von WeTV im Alex-Berlin.

Es ist erstaunlich, wie viele Menschen in Berlin und Brandenburg nichts über die vielfältigen Bezüge zur regionalen Geschichte des Kolonialismus wissen. Warum ist Kolonialismus in Deutschland kein Thema? Seit September 2014 beschäftigen wir uns mit Bildungsangeboten zur Kolonialgeschichte Deutschlands in Afrika und ziehen Schlüsse aus dem allgemeinen Umgang damit: z.B. Es hängt mit Unwissenheit zusammen, wenn Beziehungen zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zu Konflikten führen, denn schiefes historisches Bewusstsein hat fatale Folgen!

Kamera: Marc Odoyo

In unserer Vorbereitung haben wir an Tagungen und Projekten teilgenommen und Vorträge verfolgt. Dabei haben wir historische Fakten erfahren, die wir nicht wussten und beobachtet, wie vielen Menschen in allen Generationen es genauso ergeht. Bei so viel unaufgearbeiteter Geschichte fragen wir also, was bei uns los ist? Warum wird das Thema noch so niedrig gehalten? Wäre es nicht besser, wenn wir über unseren Kolonialismus in Schule und Öffentlichkeit besser Bescheid wüssten?

Nomen est Omen. Um gemeinsam mit Postkolonialismus Initiativen (zur bewussten Umbenennung Berliner Strassen) und einschlägigen Organisationen die öffentliche Debatte über Deutschlands Beteiligung am Kolonialismus anzuregen, war WETV für euch in Brandenburg und Berlin unterwegs und hat Veranstaltungen zur Kolonial-Bewusstseins-Bildung dokumentiert. Wie immer zeigen wir Ausschnitte daraus im Verlauf der beiden Talk-Sendungen.

Die Sendung wurde moderiert von: Jocinta Mboya Ochieng und Sophie Langener.


Als Experten wirkten mit: Moctar Kamara (Zentralrat der afrikanischen-Gemeinde in Deutschland e.V.), Fabio Reinhardt (Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus), Lucía Muriel (moveGLOBAL – Diaspora Beratung für migrantische Organisationen), Dr. Ender Cetin (Vorstand der muslimischen Gemeinde in der Sehitlik Moschee).

 

Zugleich startet die Youth Community Media Zusammenarbeit zwischen WeTV Berlin mit Potsdamer Kollegen beim Freien Radio und Flüchtlingen als Filmemachern und interkulturellen Experten, sowie weiteren brandenburgischen Partnern. Unter dem neuen Label WETV FM NET geht es darum medienübergreifend und solidarisch ein regionales - Projekt aufzubauen für jugendlichen Bürgerjournalismus. Jugendliche und Flüchtlinge erlernen dabei praktisch wie TV und Radio-Sendungen gemacht werden und produzieren Medien fürs Internet im Blick auf interkulturelle Zielgruppen. Die Sendungen sind weiterhin bei Alex-Berlin TV zu sehen, nun auch beim Freien Radio in Potsdam auf UKW 90,7 und in Berlin auf 88,4 zu hören, sowie demnächst auf WE NET und Youtube zu beobachten.

Kamera: Elizabeth Owuor; Thomas Mboya


  Weitere Infos gibt es unter www.wetv.info

Ausstrahlung der Talkshow über "Deutschlands Beteiligung am Kolonialismus" bei Alex-Berlin/TV Teil 1: 21.03.2015  14:30 Uhr und Teil 2: 28.03.2015  14:30 Uhr

Kontakt: Katharina La Henges "mailto:Nijinski.Arts@gmx.de"Nijinski.Arts@gmx.de
 (0162-9491029)


Freitag, 11. Juli 2014

WETV-Talkshow 5/2013-14 “Gewalt an Frauen”



Viele denken, Gewalt an Frauen wäre nur in Ländern wie Indien oder in islamisch geprägten Kulturen richtig schlimm, aber eine europäische Studie deckt eine andere Wirklichkeit auf: Frauen sind auch hier nicht sicher, weder auf der Straße noch an ihrem Arbeitsplatz und leider auch nicht in ihrem Zuhause. Darum gehen wir in unserer fünften Talkshow 2013/14 den Fragen nach, warum das so ist, was gegen Gewalt an Frauen getan wird und was wir tun können? 

Überkommene Rollenvorstellungen, Sex sells, Gewalt an Frauen werden von den Medien transportiert und obwohl Männer die Aggressoren sind, müssen die Frauen sich schützen und ihr Verhalten anpassen. Die Mädchenpsychologin Dorothea Zimmermann arbeitet seit Jahrzehnten bei der angesehenen Organisation Wildwasser e.V., dort wird Mädchen und Frauen durch Schutzunterkünfte, Beratung, psychologische Betreuung und Selbsthilfegruppen geholfen mit ihren Gewalterfahrungen zu leben. Ihrer Ansicht nach ist es eine alte Geschichte, dass nicht verlangt wird, Männer sollten ihr Verhalten reflektieren, an sich arbeiten, sich anpassen. "Wir müssen die Veränderungen selbst herbeiführen, denn die Männer werden es nicht für uns tun." Dorothea Zimmermann betreut als Psychologin Mädchen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, im Umgang mit dem Trauma. In unserem Gespräch geht es um ihre Erfahrungen und die Grenzen ihrer Arbeit. Konzeptionelle Sozialarbeit, sinnvolle Kampagnen, Bildung. Die Leiterin des Centre Talma, Bettina Lutze-Luis Fernandez und ihre Kollegin Marnie Mayer, sprechen über die präventive Methode "geschlechtsbewusste Sozialarbeit durch Tanz und Sport", die dort zum Einsatz kommt und wie das Projekt "respect girls" die Mädchen stärkt.

Wie immer waren wir auch wieder unterwegs um Hintergründe zu zeigen. Unsere Umfrage unter normalen Passanten belegt, dass Gewalterfahrungen unter Frauen weit verbreitet sind. Im Unterschied zur Skepsis und Befangenheit mit der die Passant/-innen sinnvolle Forderungen aussprechen, zeigt unser Interview mit zwei Tänzerinnen von Centre Talma, welche Stärke Mädchen durch die geschlechtsbewusste Sozialarbeit erlangen. "Was hat das Bild einer nackten Frau denn auf einer Brottüte zu suchen?" Julia und Saskia trainieren seit 11 und 12 Jahren in Projekten wie "respect girls" und kritisieren, dass viele Menschen zu bequem sind, um ihre Überzeugungen weiterzuentwickeln und an ihrem Bewusstsein zu arbeiten. Ihr Steckenpferd ist die frauenverachtende Sprache. Fortwährend stolpern sie über Nachlässigkeiten im allgemeinen Sprachgebrauch, die den Stellenwert von Frauen reduzieren und wünschen sich, dass alle Menschen in diesem Punkt zu größerer Sensibilität bereit wären. Da Hip-Hop unter Jugendlichen großen Einfluss hat, beschäftigen sie sich besonders damit sexistische Texte zu entlarven und wirken bewusstseinsbildend auf ihr soziales Umfeld ein. Im Centre Talma werden deshalb alle Liedtexte inhaltlich überprüft. Wichtig ist ihnen, dass sich immer mehr Menschen gegen Gewalt an Frauen stark machen, damit ihre Zukunftsvisionen "Gleichberechtigung von Frauen und Männern in allen Belangen" Realität wird. "Tanz", sagt die Trainierin Marnie Mayer, "ist ein wundervolles Medium, mit dem Menschen ihre Gefühle gegenüber schwierigen Themen ohne Worte ausdrücken können". Darum sei er ein gutes Instrument, um die Gesellschaft zu verändern.

Fünf Tänzerinnen der "First Flames", aus dem Centre Talma, waren bei uns im Studio, um ihren Aufruf für "One Billion rising" zu tanzen. Damit sich gesamtgesellschaftlich was ändert, wurde mit "One Billion rising" eine internationale Tanzdemonstration gegen Gewalt an Frauen ins Leben gerufen. Das Centre Talma hat es geschafft, für die Massenperformance das Brandenburger Tor sperren zu lassen, damit sich Berlin beteiligen kann. Nun trifft sich, wer sich gegen Gewalt an Frauen einsetzen will, jährlich am Valentinstag, dem 14. Februar, am Brandenburger Tor, um dort gemeinsam mit anderen zu tanzen. Zur "One Billion rising" - Choreografie "Brake the chain" wird an diesem Tag weltweit in den verschiedensten Städten und an den unterschiedlichsten Orten getanzt. Alles online, check it out: One Billion rising.

Es moderieren: Moema Petri Romao und Josinta Mboya

Sendetermin: Sa. 14.06.2014 І 13.30 Uhr
Wo: ALEX-Berlin (Berliner Kabelnetz: SK 8 Kabel Deutschland) und
http://www.alex-berlin.de/TV sowie nach Erstausstrahlung auf Alex-Berlin youtube 



WETV-Talkshow 4/2013-14 "Asien in Berlin"



WETV-Talk Asien in Berlin. Es diskutieren Dr. Kien Nghi Ha (Politik- und Kulturwissenschaftler), Elena Marburg (Intergrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf). Moderation: Leonardo Lauer sowie Julie und Fahad (Projektteam Ich-kann-was-Initiative!)

Wann: Mo. 17.03.2014 І 16.30 Uhr und Sa. 22.03.2014 І 14:30 Uhr
Wo: ALEX Offener Kanal Berlin (Berliner Kabelnetz: SK 8 Kabel Deutschland) und
http://www.alex-berlin.de/TV auf Alex-Berlin youtube 
 http://www.youtube.com/watch?v=shrLqtHUJz0&hd=1

"Asien in Berlin" bedeutet in erster Linie Vielfalt, "Vielfalt an Herkunftsländern, Sprachen, an unterschiedlichen Menschen,” meint Elena Marburg, die Integrationsbeauftragte von Berlin Marzahn-Hellersdorf. Somit bezeichnet man also Menschen als "asiatisch", die kulturell sehr unterschiedlich sind und deren Migrations- und Integrationserfahrungen sich stark voneinander unterscheiden. Ende der 80er Jahre kamen vietnamesische Menschen als ehemalige Vertragsarbeiter nach Ostdeutschland. Die sogenannten „boat-people“ (Flüchtlinge aus Vietnam) wurden bereits in den 70ern von Westdeutschland aufgenommen. Aber auch Angehörige wirtschaftlich starker Staaten wie China und Japan sind hier präsent. In unserer vierten WeTV-Sendung diskutieren wir über das gesellschaftliche Zugehörigkeitsgefühl von Menschen asiatischer Herkunft.

Unterstützt durch die "Ich-kann-was-Initiative!" befassten sich Schüler_innen der 9.ISS Gräfestraße mit der Projektentwicklung für "Asien in Berlin" und dokumentierten Ausschnitte des asiatischen Lebens in Berlin für WETV. Sie waren im Ethnologischen Museum, trafen sich mit Schüler_innen der Vietnam-AG im Barnim Gymnasium und besuchten diverse andere Orte asiatischer Kulturen in Berlin. Dabei fanden sie es interessant, so viele unterschiedliche Dinge kennen lernen zu können. Julie Grodon und Fahad Mohammad stellen ihre Interviews mit dem Leiter des Chinesischen Kulturzentrums, Händler/-innen auf dem Lichtenberger Großmarkt "Dong Xuan", einem Verkäufer des Mangaladens "Neo Tokyo" und einer Mangalehrerin vor.

In Berlin Mahrzahn-Hellersdorf sind ca. 160 verschiedene Kulturen präsent. Menschen, deren Familien aus Vietnam kommen, leben dort neben Menschen mit polnischer und russischer Herkunft. Die Ausübung von selbstständigen Tätigkeiten, hoher Einsatz für den Bildungserfolg und starker familiärer Einfluss auf die Berufswahl der Kinder in der Wirtschaftsbranche, hebt Frau Marburg als charakteristisch für die vietnamesische Kultur hervor. Es gehe nun auch darum, die Familien für soziale Berufe und Verwaltungstätigkeiten zu sensibilisieren. Für diesen Prozess möchte sie gezielt die Eltern gewinnen.

Dr. Kien Nghi Ha zeigt interessante gesellschaftliche Perspektiven auf, die sich aus dem postmigrantischen Leben ergeben. Indem "die Migration irgendwann zu einem Ende kommt, Menschen also ankommen und sich neue Heimaten aufbauen," entstehen neue Räume zwischen den Kulturen. Weil die Menschen keine eindeutige Zugehörigkeit haben, werden darin neue Kulturpraktiken produziert. In diesem Prozess entwickeln sich neue Selbstbezeichnungen wie zum Beispiel "asiatisch deutsch". Indem es das Asiatische und das Deutsche zusammendenkt, durchbricht dieses Konzept die Vorstellung von zwei Zugehörigkeiten, die grundsätzlich nicht zueinander passen und drückt dadurch eine neu Form von Identität, Kultur und Lebensform aus.

Eine sinnliche Erfahrung dazu, was eine solche kulturelle Besinnung bedeuten kann, vermittelt ein Mitschnitt aus einer Autor/-innenlesung, bei der Khuê Pham aus ihrem Text "das vietnamesische Ich" vorliest, (Q.:"Wir neuen Deutschen", Özlem Topcu, Alice Bota, Khuê Pham)

WETV-Talkshow 3/2013-14 “Rassismus, nein danke!”


Rassismus besteht nicht nur aus Vorurteilen, Rassismus hat auch eine deutsche Geschichte!” Mit dieser Aussage des Politologen Joshua Aikins setzt sich unsere dritte WeTV-Sendung 2013/14 auseinander und fragt nach den Ursachen und Auswirkungen von Rassismus heute."
Im Rahmen des Projekts “Rassismus, nein danke!” erforschten Schüler_innen der Gemeinschaftsschule Neukölln auf dem Campus Rütli, warum es auch heute noch so schwer ist, über Rassismus zu sprechen. Mit Freund_innen, Bekannten und Verwandten führten sie Umfragen durch, die zeigten, dass grundsätzlich kaum Wissen zum Thema Rassismus existiert. Aufklärung über Rassismus, wie sie der Menschenrechtsexperte Yonas Endrias an der Freien Universität Berlin praktiziert, ist in den Medien, in der Bildung oder Politik immer noch zu selten Thema.
Dabei ist Rassismus kein abstraktes Problem, sondern im Alltag vieler Menschen bittere Wirklichkeit. Assad Schwarz-Msessilamba von der Bühne für Menschenrechte schilderte den Schüler_innen aus der Perspektive eines Asylsuchenden, was es bedeutet heute in Deutschland mit rassistischen Strukturen leben zu müssen und Diskriminierungen ausgesetzt zu sein. Rassismus wird nicht nur in Vorurteilen ausgedrückt, sondern hat seinen Ursprung in der kolonialen Geschichte Deutschlands und vieler europäischer Länder.
Als Ergebnis des Projekts “Rassismus, nein danke!” haben Schüler_innen der Gemeinschaftsschule Neukölln gemeinsam mit WeTV eine Sendung produziert, die über Rassismus aufklärt und einen Beitrag für mehr Toleranz leistet. Gemeinsam mit den Talkshowgästen diskutieren sie über die wichtigsten Fragen: Woher kommt der Rassismus in Deutschland? Was hat Kolonialismus mit Rassismus zu tun? Wie wirkt sich dies auf unsere Gegenwart aus? Was fordern Betroffene?
Eine Talkshow mit: Joshua Aikins, Politologe und Mboro, Vertreter der Initiative Berlin Postkolonial e.V.
Moderiert von: Semsül Islam Basaran, Fatih Mamak, Qlirim Shala und Yasemin Yildirim, Schüler_innen der Gemeinschaftsschule Neukölln
Gesendet bei: Alex Offener Kanal Berlin (Berliner Kabelnet: SK 8 Kabel Deutschland) und http://www.alex-berlin.de/TV Mo., 03.02.2014 um 16.30 Uhr und Sa., 08.02. um 13.15 Uhr sowie Alex Berlin youtube
Die Jugendfilmwerkstatt: "Rassismus, nein danke" ist in Zusammenarbeit von Katharina La Henges, Borislav Salatino und Ute Harzbecker an der Gemeinschaftsschule Neukölln auf dem Campus Rütli entstanden.
Produktion: Nijiski Arts Internacional e.V. Und WATCHus production, Das Projekt wurde gefördert von "Aktion Mensch", MABB, JFSB und Alex-Berlin.
http://www.youtube.com/watch?v=V1gGk0WdeMg&list=PLcf5mVpzHXZIlMjd87As0SijH23gjPXx-&hd=1