Samstag, 30. Juli 2011

WETV-Sendung über Afrodeutsche

Foto: Ras Adauto

Erste WETV-Sendung 2011: Katharina Oguntoye, Hervé Tcheumeleu, Hans-Christian Ströbele im Gespräch mit Moema Petri Romao und Anni Rülke. Beiträge über Patricia Redzewsky und Philipp Khabo Köppsel.

Eine Koproduktion von Nijinski Arts Internacional,WATCH us production und Alex Berlin.Gefördert durch die Medienanstalt Berlin Brandenburg und die Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin.



Dienstag, 21. Juni 2011


WE TV – das Jugend-Medienprojekt von Nijinski Arts Internacional und WATCH us production präsentiert die zweite Sendung der Staffel 2011.
Die Fortsetzung des Projektes WE TV im Jahr 2011 wird ermöglicht durch die „Medienanstalt Berlin-Brandenburg“ und die "Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin". 




Der Sendetermin für die zweite WETV-Sendung 2011 ist: Sonntag, 3.07.2011, 13 Uhr.
Die Wiederholung läuft am Freitag, 27.07.2011 um 17.45 Uhr (Dauer: 30 Minuten). 
Wo: ALEX TV Offener Kanal Berlin im Berliner Kabelnetz sowie online bei: www.alex-berlin.de.
Ab August ist die Sendung auch bei http://www.alex-berlin.de/mediathek abrufbar.
(Informationen zur 1. Sendung s.u.)

 

In der 2. Sendung geht es um das heiß diskutierte Thema „Warum diskriminieren die uns?". Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Bergmannstraße in Berlin-Kreuzberg machen immer wieder die Erfahrung, dass sie auf Grund ihres Migrationshintergrundes und kulturellen Traditionen in der deutschen Gesellschaft diskriminiert werden. „Warum diskriminieren die uns?" bringt neue Hintergrundinformationen zu den Ursachen von Fremdenfeindlichkeit und regt zu Aktionen an, mit denen sich Schüler und Bürger gegen Diskriminierung und Rassismus engagieren können. 


Für die Sendung porträtierten die Kreuzberger Schüler eine muslimische Mitschülerin, die aufgrund ihres Entschlusses ein Kopftuch zu tragen bereits in der Grundschule benachteiligt wurde. Außerdem haben die Schüler Magazinbeiträge hergestellt, die zeigen wie unterschiedlich Berliner Bürger über die Zuwanderung von Menschen aus anderen Ländern und über Muslima, die in der Öffentlichkeit Kopftuch tragen, denken.


Besonders spannend wird es auch in der von Adrian Tietze, Schüler des 8. Jahrgangs der Sekundarschule Bergmannstraße, moderierten Talkshow. Zu Gast im Studio sind die Pädagogin Sanem Kleff und Eberhard Seidel, Journalist  und Autor, die gemeinsam die Organisation "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" leiten. Seidel gilt seit Jahren als profilierter Kenner der Themen Rechtsextremismus, Jugendgewalt und Migrationspolitik (Autor u.a. von „Stadt der Vielfalt“, 2009 und „Skinheads“, 2002).

Dabei ist außerdem die Sozialarbeiterin Ilknur Gümüs, Vertreterin von "Bündnis Neukölln - Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt". Sie diskutieren kontrovers über die Integration von Muslimen in Deutschland. Dabei gehen sie Vorurteilen sachkundig auf den Grund und entwickeln Strategien für mehr Toleranz.



WE TV-Veranstalter: Nijinski Arts Internacional e.V., Schlesische Straße 6, 10997 Berlin
WE TV-Projektleitung: Katharina La Henges
Kontakt: Nijinski.Arts@gmx.de / Tel. 030-61 20 90 99 und Mobil.: 0162-949 10 29

Das Logo "WETV - Wir sind alle, alle gehören zu uns. Egal welcher Herkunft und welcher Hautfarbe" haben Berliner Jugendliche selber entwickelt.  



Produktionsteam: Can Kocyigit, Ecem Güner, Susann, Lukas Blum, Theo Gardon, 
Felicia Aghaye, Borislav Salatino, Narjes Pauels, Ulrich Jössner






Donnerstag, 7. April 2011

Filmreihe im MitmachCafé: Filme zeigen Welten



Sonntag, 3. April 2011



WE TV - Jugendliche für Toleranz, ist eine Produktion des Vereins Nijinski Arts Internacional e.V., die in Zusammenarbeit mit ALEX TV Offener Kanal Berlin und der Jugendmedieninitiative WATCH us production entstanden ist. In WE TV engagieren sich Jugendliche mit der Produktion eigener Fernsehsendungen gegen Diskriminierung, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

2010 wurden bereits zwei Pilotsendungen von WE TV unterstützt von "Vielfalt-tut-gut" ausgestrahlt.


Die Fortsetzung des Projektes WE TV im Jahr 2011 wird ermöglicht durch die „Medienanstalt Berlin-Brandenburg“ und die "Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin". 




Der Sendetermin für die erste WETV-Sendung 2011 ist: 25 .April 11.30 Uhr (Ostermontag). Die Wiederholung läuft am Sonntag, den 1. Mai um 15.00 Uhr. (Dauer: 30 Minuten).

Wo: ALEX TV Offener Kanal Berlin im Berliner Kabelnetz sowie online bei: www.alex-berlin.de.

Ab Mai ist die Sendung auch bei http://www.alex-berlin.de/mediathek abrufbar.

In der ersten Sendung geht es um das Thema „Afro-Deutsche“. Deutsche diskriminieren Afro-Deutsche – das in den Medien bisher kaum beachtete Thema zeigt wie angespannt und belastet das Verhältnis untereinander auch heute noch ist. Die Sendungen werden von Moema Petri Romao, 16 und Anni Rülke, 18 moderiert.

In der Sendung werden zwei Einspieler über führende Protagonisten der Afro-Deutschen Comunity gezeigt:Philipp Khabo Köppsel, der gerade seine Diplomarbeit über Afro-Deutsche Literatur verfasst hat, als „Spoken Word“ Künstler auftritt und seine afro-deutschen Erfahrungen thematisiert. Patricia Redzewsky, die als Expertin für Diversity / Vielfalt sowohl an der Humboldtuniversität Berlin als auch an der Alice Salomon Hochschule in Hellersdorf lehrt. 


 Zu Gast im Studio ist Katharina Oguntoye, Leiterin des Vereins Joliba e.V., der das interkulturelle Verständnis von Menschen fördert. Oguntoye ist Mitverfasserin des Buches "Farbe bekennen – Afrodeutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte" (Hg. Dagmar Schultz, 1986), das bis heute als Meilenstein afro-deutscher Literatur gilt. Nächster Studiogast ist Hérvé Tcheumeleu. Er ist Herausgeber von zwei deutschlandweit vertriebenen afrikanischen Magazinen: „LoNam“ und „AfricanChallenge“.  


Als Specialguest nimmt der engagierte Politiker Hans-Christian Ströbele an der Talkshow teil. Ströbele, Bundestagsabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen, unterstützt unter anderem aktiv die Forderung nach der Errichtung eines Denkmals für die Opfer von Sklaverei, Sklavenhandel und Kolonialisierung in Berlin.

Unser Ziel: Bis Ende des Jahres 2011 werden Jugendliche fünf weitere WE TV-Sendungen produzieren. Das Projekt ist für die Mitarbeit von weiteren interessierten Jugendlichen offen .


Produktionsteam: Theo Gardon, Felicia Aghaye, Borislav Salatino, Narjes Paules, Can Koçyiğit, Adrian Tietze.


WE TV-Veranstalter: Nijinski Arts Internacional e.V., Schlesische Straße 6, 10997 Berlin
WE TV-Projektleitung: Katharina La Henges
Kontakt: Nijinski.Arts@gmx.de / Tel. 030-61 20 90 99 und Mobil.: 0162-949 10 29 





Sonntag, 14. November 2010

Ausstellung: Zurückgehen oder Bleiben - die Wende aus der Sicht von Menschen türkischer und kurdischer Herkunft


Präsentation der Arbeitsergebnisse des Projektes

Zurückgehen oder Bleiben - die Wende aus der Sicht von Menschen türkischer und kurdischer Herkunft

Die Ausstellung zeigt:

Fotos der Interviewpartner und des Teams sowie der Mauer im heutigen Stadtbild. Texttafeln mit ausgewählten Beiträgen der Interviewpartner.

In unserem Projekt geht es um den Fall der Mauer als ein folgenreiches Ereignis für die Entwicklung Deutschlands. Das ergreifende Geschehen lässt schnell in Vergessenheit geraten, wie sich die in Deutschland lebende Bevölkerung damals zusammensetzte. Dass auch Menschen mit Migrationshintergrund von den Entwicklungen nach dem Mauerfall betroffen waren, ist wenig bewusst. Darum fragt unser Projekt nach den Erlebnissen der Bevölkerung türkischer und kurdischer Herkunft im Zusammenhang mit der deutschen Einheit. Die Veränderungen im regionalen Arbeitsmarkt und die zunehmende Fremdenfeindlichkeit nach der Wende waren folgenreich für Migrant_innen. Während Deutschland sich in Richtung einer gemeinsamen Gesellschaft entwickelte, fühlten sich Menschen, die teilweise schon 20 Jahre hier lebten an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Wie geht man mit diesem Gefühl um und wie reagiert man darauf? Zurück gehen oder Bleiben?


Unsere Interviewpartner sind türkischer und kurdischer Herkunft. Manche sind in der Türkei geboren, manche in Deutschland. Sie leben und arbeiten überwiegend im Wrangelkiez. 20 Jahre nach dem Ereignis bemühten sie sich darum, von ihren Erlebnissen zu berichten, Gefühle zu benennen, Entwicklungen aufzuzeigen und Erwartungen zu äußern. Ihre Ansichten haben wir in Form von Texttafeln zugänglich gemacht. Ab dem 1. Stockwerk ist es auch möglich einzelne Beiträge zu hören, die nach Zufallsprinzip wiedergegeben werden.


Die Mauer und damit die Teilung der Stadt haben die Jugendlichen nicht miterlebt. Daher war es für sie sehr interessant den Berliner Mauerweg im Innenstadtbereich zu verfolgen und fotografisch zu dokumentieren welche Entwicklung die Mauer seit der Grenzöffnung genommen hat. An vielen Stellen in der Stadt sind Teile des Bauwerks als Denkmal erhalten, um die Erinnerung an die Freiheitsbeschränkung und damit verbundene Gewalt zu bewahren. Auf dem brachliegenden Gebiet zwischen der Innen- und der Außenmauer wurden vielerorts auch eindrucksvolle Bauwerke errichtet.


Auch vom Team sind während des Projektverlaufs Fotos entstanden. Wir zeigen eine Auswahl, um damit Einblick in unsere Arbeit zu ermöglichen.

Die Interviewpartner

Aysegül Arslanoglu, Günay Darici, Zeliha Aydormus, Serpil Cevik,

Enver Sen, Müslüm Bostanci, Orhan Yüksel, Hasan Topraklar

Die Fotografen

Felicia Aghaye, Narjes Pauls, Anna M. Pisani, Jacques Gomes, Leon O. H. Santos, Borislav Salatino, Theo Gardon, Adauto de Souza Santos

Die Interviewerinnen

Mirka Brüggemann, Katharina La Henges


Die Projektträger

YEKMAL e.V., Verein kurdischer Eltern, setzt sich für die Verbesserung

der Situation hier lebender Kurden in den Bereichen Erziehung, Schule

und (Aus-) Bildung ein.

NIJININSKI ARTS INTERNACIONAL e.V., Vereinigung internationaler

Künstler und Pädagogen, verfolgt die Förderung des Bewusstseins für

die Situation der Menschenrechte und des Verständnisses für

Zuwanderer durch kulturelle Projekte. ´

WATCH us production, Jugendmediengruppe aus Berlin, realisiert

filmische Projekte um Erfahrungen zu sammeln, mit denen

sich die Mitarbeiter auf ihr späteres Berufsleben vorbereiten wollen.

WETV - Jugendmedieninitiative für Vielfalt und Toleranz, bringt Themen

in die Medien, die zu wenig beachtet werden. Dies ist der Fall, wenn

es um die Zuwanderung nach Deutschland geht. WeTV ist ein Projekt

von Nijinski Arts Internacional e.V. und WATCH us production.

Das Projekt ist für alle Jugendlichen offen, die sich mit Medien

gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit stark machen wollen.

Das Projekt wurde unterstützt vom Bezirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg

Berzirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg/Glashaus/

Adalbertstraße 95a - 10999 Berlin

Telefon: 030 50585233



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